Station 66 Hepatologie

Unsere Hepatologische Schwerpunktstation betreut Patienten, die zur stationären Abklärung und Therapie akuter und chronischer Lebererkrankungen aufgenommen werden.

Hierzu zählen insbesondere das akute Leberversagen, die terminale Leberinsuffizienz mit ihren Komplikationen (portale Hypertension mit Varizenblutungen, therapierefraktärer Aszites, hepatischer Hydrothorax, hepatorenales Syndrom; TIPSS-Anlagen), Cholangitiden, Abklärung fortgeschrittener autoimmuner Lebererkrankungen (Autoimmune Hepatitis, Primär biliäre Zirrhose, Primär sklerosierende Cholangitits und Überlappungssyndrome), Alkoholische Fettleber (ASH) und Nicht-Alkoholische Fettleber (NASH), fortgeschrittene Stoffwechselstörungen der Leber wie bei der Hämochromatose und dem Morbus Wilson.

Ein weiteres Feld der stationären Abklärung und Therapie besteht auf dem Gebiet der Hepatobiliären Tumoren (HCC und Cholangiokarzinom).

Bei entsprechender Prognosabschätzung erfolgen die vorbereitenden Untersuchungen zur Lebertransplantation im Rahmen eines strukturierten stationären Aufenthaltes mit anschließender Meldung bei Eurotransplant. Nach Lebertransplantation werden ggf. auftretende komplikative Verläufe (akute und chronische Abstoßungen, Gallengangsstenosen mit Endoprotheseneinlagen, Pfortaderstenosen, Rezidivvirushepatitis C, schwerwiegende Infektionen mit CMV) stationär behandelt.

Oberärztliche Leitung

Dr. med. Christoph R. Werner
Oberarzt | Lehrbeauftragter der Inneren Medizin I

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